Biografie

“His talent represents the best of young conductors in the world today.” — Garrett Keast

Luis Toro Araya, der für seine tiefgründigen Interpretationen und sein starkes musikalisches Temperament gelobt wird, zeichnete sich in den letzten Jahren als einer der attraktivsten jungen Dirigenten seiner Generation aus. Er war Finalist des Herbert von Karajan Young Conductors Award 2021. Dort dirigierte er die Camerata Salzburg beim 100. Jubiläum der Salzburger Festspiele. Darüber hinaus ist er einer der «Designated Winners» des International Conducting Competition Rotterdam.

In der Saison 2018/2019 gab er sein erfolgreiches Debüt in seinem Heimatland mit dem Orquesta Clásica USACH und dem Orquesta Sinfónica de La Serena. Außerdem arbeitete er mit Orchestern wie dem Staatlichen Sinfonieorchester Thessaloniki, der Staatskapelle Weimar, dem Berner Sinfonieorchester, der Olten Filarmoni in Izmir und der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz zusammen. Luis Toro Araya ist seit 2019 Chefdirigent des Jugendorchesters Köniz in Bern.

“A born conductor, he forges a unique connection with the musicians.” — Helmuth Reichel Silva

Er wurde 1995 in San Vicente de Tagua Tagua, Chile, geboren und studierte Violine an der Facultad de Artes de la Universidad de Chile und an der Escuela Moderna de Música bei Alberto Dourthé Castrillón. Von 2014 bis 2017 war er bei dem Nationalen Sinfonieorchester von Chile engagiert. Im Jahr 2015 begann er sein Dirigierstudium bei Dirigenten wie Jorge Rotter, Leonid Grin, Garrett Keast und Helmuth Reichel Silva, mit welchem er regelmäßig als Assistent in verschiedenen Projekten in Chile und Europa kollaboriert.

In Meisterkursen konnte er u.a. mit Dirigenten wie Bernard Haitink, Paavo Järvi, James Lowe und Larry Rachleff zusammenarbeiten. Luis Toro Araya studierte Orchesterdirigieren an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar bei Prof. Nicolás Pasquet und an der Zürcher Hochschule der Künste in Zürich bei Prof. Johannes Schlaefli.